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Das Museumskonzept

Wegekonzept   Bildrechte: MI Niedersachsen
Museum Friedland - Ein erster Überblick

Museum Friedland als Ort des generationenübergreifenden Dialogs und außerschulischer Lernort

Das Museum Friedland setzt sich zum Ziel, das historische Erbe Friedlands zu sichern und für zukünftige Generationen lebendig zu halten.

Das Museum wird Lernort sein. Es soll zum generationenübergreifenden Dialog und Diskurs über Themen wie Flucht, Vertreibung, Migration und Integration einladen.
Das Museum wird Erlebnisort sein. Durch Einsatz neuer Medien, interaktiver Angebote, einer abwechslungsreichen Gestaltung, überraschender Rauminszenierungen
und künstlerischer Installationen wird der Besuch des Museums Friedland informativ, unterhaltsam und erlebnisreich sein.

In der zukünftigen Dauerausstellung, in den museumsbegleitenden Programmen und den Ausstellungsstationen auf dem Gelände beleuchtet das Museum Friedland die Entstehung des Lagers als Folge des Zweiten Weltkriegs, die Aufnahme von insgesamt über vier Millionen Menschen sowie den Wandel des Grenzdurchgangslagers und seiner Erinnerung im Kontext der gesellschaftlichen Veränderungen seit 1945. Dabei wird die Gesamtgeschichte des Lagers Friedland einschließlich der aktuellen Situation in erweiterter europäischer Perspektive dargestellt.

Das Museumskonzept

Die Dauerausstellung wird im historischen Bahnhofsgebäude von 1890 realisiert. Von dort ausgehend, werden die Besucher auf dem landschaftsarchitektonisch gestalteten Museumspfad über das östliche Gelände des Grenzdurchgangslagers Friedland zu den historischen Bauten und Denkmalen und wieder zurück zum Bahnhof geführt.

In das Konzept eingebunden werden die Nissenhütte, die evangelische Lagerkapelle, die katholische St. Norbert-Kirche, die Statue „Griff in die Freiheit“ und die Friedland-Glocke. Als Station außerhalb des Grenzdurchgangslagers gehört dazu die Friedland-Gedächtnisstätte auf dem Hagenberg.

Weiterhin werden mehrere Ausstellungspavillons zusätzliche Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen, die Vertiefungsthemen „Lebenswege“, „Erinnerungskultur“ und „Die Arbeit der Wohlfahrtsverbände und Kirchen“ sowie für das museumspädagogische Begleitprogramm schaffen. Den Besucherinnen und Besuchern wird ein Medienarchiv zur eigenen Recherche offen stehen.

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