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Entstehung des Projekts "Museum Friedland"

Museum Friedland   Bildrechte: MI Niedersachsen
Abschied, Ankunft, Neubeginn

Grenzdurchgangslager Friedland – Anlaufstelle für über vier Millionen Menschen

Friedland, eine Gemeinde im Süden Niedersachsens, im Zentrum Deutschlands und im Herzen Europas hat sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten auch den Namen „Tor zur Freiheit“ erworben. Für mehr als vier Millionen Menschen war und ist Friedland ein Symbol für einen Neuanfang, verbunden mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wie nirgendwo sonst lässt sich in Friedland an diesem symbolischen Ort die Aufnahme der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen, der Kriegsheimkehrer, der (Spät-) Aussiedler sowie von Flüchtlingen aus internationalen Krisengebieten veranschaulichen und dem Besucher auch auf einer emotionalen Ebene darstellen. Unvergessen bleibt die Begrüßung der Kriegsheimkehrer durch Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer in Friedland, als er in Anwesenheit des ersten Niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf die „letzten Zehntausend“ in der Heimat willkommen hieß. Dieser Moment bewegte die Menschen in Deutschland, und war zugleich für die seinerzeit noch junge Bundesrepublik in den fünfziger Jahren, aber auch danach identitätsstiftend.

Mit Beschluss vom 11. Oktober 2006 hatten alle Fraktionen im Niedersächsischen Landtag die Landesregierung aufgefordert, die historische Bedeutung des Grenzdurchgangslagers Friedland angemessen zu würdigen.

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